Auch zum Franken hat sich der Euro kaum verändert. Das EUR/CHF-Paar kostet aktuell 0,9638 nach 0,9631 am Morgen. Das USD/CHF-Paar notiert derweil mit 0,8979 nach 0,8969 ebenfalls praktisch unverändert.
Konjunkturdaten aus Deutschland überraschten am Morgen auf den ersten Blick zwar positiv, bei genauerer Betrachtung fielen sie aber schwach aus. So geht der leichte Auftragszuwachs der Industrie im September allein auf stark schwankende Grossaufträge zurück. Zudem waren die Bestellungen im gesamten dritten Quartal deutlich rückläufig. «Die September-Zahlen für die Auftragseingänge der deutschen Industrie haben die von den August-Zahlen bei manchen genährten Hoffnungen auf eine Trendwende wieder platzen lassen», schreibt Commerzbank-Experte Ralph Solveen.
Die im Oktober eingetrübte Unternehmensstimmung im Euroraum spielte keine grosse Rolle. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global war auf den tiefsten Stand seit 35 Monaten gefallen. Das Ergebnis einer ersten Schätzung wurde bestätigt. Vor allem die Eintrübung im Dienstleistungssektor belastete den Indikator. Nach den Zinsentscheidungen von EZB und US-Notenbank Fed erwarten Beobachter in der weiteren Woche einen eher ruhigen Handel.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86640 (0,86983) britische Pfund und 160,87 (159,87) japanische Yen fest.
Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1984 Dollar gehandelt. Das waren 8 Dollar weniger als am Freitag.
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(AWP)