Der US-Dollar hat mit derzeit 0,8764 auch gegenüber dem Franken zuletzt etwas Terrain verloren. Am Vorabend wurde er noch zu 0,8785 gehandelt und am gestrigen Vormittag kostete er noch über 0,88 Fr. Der Euro zeigt sich zum Franken bei aktuell 0,9640 relativ stabil.

Die US-Währung steht derzeit zu fast allen anderen wichtigen Währungen unter Verkaufsdruck. Am Markt wird auf eine verstärkte Spekulation auf Zinssenkungen der US-Notenbank Fed im kommenden Jahr verwiesen, was den Dollar belastet.

Zuletzt hatte sich Fed-Direktor Christopher Waller zunehmend zuversichtlich gezeigt, dass die Geldpolitik die Inflation wieder zurück auf die angestrebte Zielmarke von zwei Prozent drücken dürfte. Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank wies zudem darauf hin, dass Waller die Möglichkeit von Zinssenkungen im kommenden Jahr erwähnte. «Besondere Relevanz erhielt seine Bemerkung, weil er gemeinhin als Falke innerhalb des geldpolitischen Rates des Fed gilt», sagte der Devisenexperte. Der Fed-Direktor wird also der Gruppe von Notenbankern zugerechnet, die sich eher für eine straffe Geldpolitik starkmachen.

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(AWP)