Zum Franken bleibt der Euro etwas fester als noch am Vortag. Am Mittag notiert die Gemeinschaftswährung bei 0,9788 Franken, nachdem sie sich zeitweise dem Niveau von 98 Rappen angenähert hatte. Auch der Dollar bleibt zur Schweizer Währung fest, am Mittag notiert er bei 0,9084 Franken. Im Tagesverlauf hatte die US-Währung mit 0,9097 Fr. ein neues Jahreshoch erreicht. Analysten hatten in den vergangenen Tagen einen weiteren Anstieg des Dollars zum Franken prognostiziert.
Die Inflation in der Eurozone hat sich im März erneut abgeschwächt. Die Jahresrate ist auf 2,4 Prozent gefallen und hat sich damit weiter dem Inflationsziel der EZB von zwei Prozent angenähert. Der Rückgang der Inflation spricht laut Analysten von Capital Economics für eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der EZB im Juni. Auf der nächsten Sitzung in der kommenden Woche dürfte sie die Zinsen aber noch nicht antasten.
Die Kursausschläge am Devisenmarkt hielten sich jedoch in Grenzen. Schliesslich hatten die vier grossen Volkswirtschaften der Eurozone schon vorher ihre Inflationsdaten auf länderebene veröffentlicht.
Impulse dürften am Nachmittag aus den USA kommen. So steht der viel beachtete Einkaufsmanagerindex ISM für den Dienstleistungssektor auf dem Kalender. Zudem veröffentlicht das private Institut ADP seinen Beschäftigungsbericht. Dieser könnte Hinweise auf den am Freitag anstehenden monatlichen Arbeitsmarktbericht der Regierung liefern.
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(AWP)