Der US-Dollar schwächte sich zum Franken am Vormittag leicht ab und wird zurzeit bei 0,8123 Franken gehandelt nach 0,9136 am Morgen. Auch der Euro kostet mit 0,9260 Franken etwas weniger als noch am Morgen (0,9270). Gegenüber dem US-Dollar hat sich die europäische Gemeinschaftswährung in dieser Zeit kaum bewegt und notiert mit 1,1399 weiterhin an der Marke von 1,14.
Bei den anstehenden US-Inflationsdaten rechnen Ökonomen wegen der tieferen Benzinpreise im Juni mit einer niedrigeren Teuerung. Im Mittelpunkt steht jedoch die Kerninflation, die sich gegenüber dem Vormonat kaum verändert haben dürfte. Gleichzeitig sorgen die zuletzt kräftig gestiegenen Ölpreise wieder für zunehmende Inflations- und Zinssorgen.
Laut einer Studie der Deutschen Bank dürfte der Franken mit Blick nach vorne tendenziell unter Druck bleiben. Wegen der anhaltend tiefen Inflation in der Schweiz rechnen die Analysten damit, dass die Schweizerische Nationalbank ihren Leitzins bis mindestens Ende Jahr unverändert lässt. Damit bleiben die Zinsvorteile von US-Dollar und Euro bestehen. Der Franken werde derzeit dabei stärker von den globalen Zinsentwicklungen als von seiner traditionellen Rolle als sicherer Hafen bestimmt.
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(AWP)
