Am Abend wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 0,9109 Schweizer Franken gehandelt und damit etwas tiefer als am späten Nachmittag (0,9120). Auch der US-Dollar schwächte sich am frühen Abend leicht ab und wird zurzeit bei 0,7844 Franken gehandelt, nach 0,7860 am Nachmittag.

Dagegen hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1612 zeigt.

Am Abend fehlte es an wesentlichen Impulsen für den Handel. So gab es einmal keine neuen Aussagen von hochrangigen US-Vertretern zu den Verhandlungen mit dem Iran. Auch der Ölpreis zeigte sich relativ stabil bei um die 103 US-Dollar für ein Fass der Nordseesorte Brent.

Ohne grosse Überraschungen ging auch die Amtseinführung des neuen Fed-Chefs und Trump-Vertrauten Kevin Warsh über die Bühne. In seiner Antrittsrede versprach er eine «reformorientierte» Führung. Auch Trump hob hervor, dass er sich wünsche, dass Warsh «unabhängig» handelt. Indirekt liess er aber antönen, dass er sich für die Stärkung der US-Wirtschaft tiefere Leitzinsen erhofft.

Rückenwind könnte insbesondere der Konsum in den USA gut gebrauchen. Durch die hohe Inflation sank die im Michigan-Konsumklima erhobene Konsumlust auf einen historisch tiefen Stand. Das Minus war dabei noch grösser, als von Experten erwartet worden war.

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(AWP)