Auch der US-Dollar schwächte sich am Vormittag leicht ab und wird zurzeit bei 0,8461 Franken gehandelt nach 0,8476 noch im frühen Geschäft. Das Euro/Dollar-Paar hat sich derweil kaum verändert und ging zuletzt bei 1,1182 um.
Der Dollar hatte zum Vorwochenschluss deutlich nachgegeben. Grund dafür war US-Notenbankchef Jerome Powell, der am Notenbankertreffen in Jackson Hole gesagt hatte, dass der Zeitpunkt für eine Zinswende in den USA gekommen sei. «Die Spatzen pfiffen es spätestens nach dem enttäuschenden Arbeitsmarktbericht für Juli von den Dächern: Die US-Notenbank wird am 18. September die Leitzinswende einleiten», kommentierte ein Experte die Aussagen.
Allerdings ist weiterhin nicht klar, wie stark das Fed die Geldpolitik lockern wird. Powell sagte dazu lediglich, es komme auf die Daten an. Damit dürften die Konjunkturzahlen weiterhin genau analysiert werden, heisst es am Markt. Am Nachmittag wird etwa der Auftragseingang für langlebige Güter veröffentlicht. Dieser dürfte im Juli deutlich zugelegt haben, nachdem er im Juni noch stark gefallen war.
Der am Montagvormittag veröffentlichte und enttäuschend ausgefallene Ifo-Index aus Deutschland bewegte die Kurse hingegen kaum. Der Index stützte aber die Erwartungen an einen baldigen, weiteren Zinsschritt in der Euroregion, heisst es.
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(AWP)