Gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8094 etwas schwächer als am frühen Morgen (0,8083). Auch die europäische Gemeinschaftswährung kostet gegen Mittag mit 0,9341 Franken etwas mehr als am frühen Morgen mit 0,9324. Das Euro/Dollar-Paar hat sich kaum bewegt und wird mit 1,1540 gehandelt.

In einem Kommentar geht Raiffeisen davon aus, dass der Franken mittelfristig wieder stärker gefragt sein dürfte. Der Euro habe im Juli zwar von den gestiegenen Energiepreisen und den Erwartungen einer strafferen Geldpolitik der EZB profitiert, angesichts der schwachen Konjunktur werde jedoch nicht mit weiteren Zinserhöhungen gerechnet, heisst es. Auch in den USA würden trotz der jüngsten Inflationssorgen stabile Leitzinsen erwartet. In dem weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten geprägten Umfeld dürfte der Franken als sicherer Hafen daher wieder an Attraktivität gewinnen.

Unterdessen hat sich der Kurs des japanischen Yen am Morgen kaum verändert. Nachdem die japanische Zentralbank und die US-Notenbank Fed den Yen in einer gemeinsamen Intervention gestützt hatten, zeigte die Aktion bereits seit Dienstag keine Wirkung mehr. Japans Währung habe seit der historischen Intervention Ende letzter Woche bereits wieder an Boden verloren, sagte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Zwar sei der Schritt der Notenbanken beeindruckend gewesen, es gebe aber «gute Gründe, daran zu zweifeln, dass er ausreicht, um eine dauerhafte Yen-Aufwertung herbeizuführen.»

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(AWP)