Der Iran-Krieg bleibt im Fokus und hinterlässt auch in Preisdaten erste Spuren. Allerdings konnte eine etwas stärker als erwartet ausgefallene Inflation in der Eurozone die Spekulation auf höhere Zinsen nicht nennenswert vorantreiben. Im März waren die Konsumentenpreise im Jahresvergleich um 2,6 Prozent gestiegen. Der Preisauftrieb war damit kräftiger als bisher gedacht. Eurostat hatte in der ersten Schätzung nur eine Jahresrate von 2,5 Prozent gemeldet.
Angetrieben wurde die Inflation durch die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegenen Energiepreise. Generell bleibt die weitere Entwicklung im Iran-Krieg ein bestimmendes Thema an den Finanzmärkten. Der Waffenstillstand gilt als brüchig. Anleger hoffen auf weitere schnelle Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Kriegsende. Zuletzt ging es auch mit den Ölpreisen wieder nach oben.
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(AWP)
