Der Franken hat sich weder zum Dollar noch zum Euro von der Stelle bewegt. So notieren sowohl das Dollar/Franken- (0,7782) als auch Euro/Franken-Paar (0,9164) nahezu unverändert zum Handel am Mittag und Nachmittag. Auch die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1775 zeigt.

Die Märkte warten auf einen Durchbruch im Iran-Konflikt. Die Verhandlungen verlaufen nach wie vor sehr zäh und zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump davon gesprochen, dass die Waffenruhe mit Iran am «seidenen Faden» hängt. Die Ölpreise haben daher auch wieder etwas angezogen. Dies trieb die Inflationserwartungen an und damit auch die Spekulation auf höhere Zinsen. In einem Interview mit der «Financial Times» dämpfte der Vizepräsident der EZB, Luis de Guindos, allerdings die Erwartungen an eine solche Entwicklung etwas.

Zudem fehlte es am Montag an Impulsen. Etwas Bewegung könnte morgen wieder durch die US-Inflationszahlen in die Märkte kommen.

«Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschärfen, könnte dies das Vertrauen in die amerikanische Währung erneut belasten», schreibt die Bank Valiant in einem Devisenkommentar. Dies könnte weitere Kursverluste beim Dollar auslösen und ihn auch wieder in Richtung Tiefststände vom Januar schicken.

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(AWP)