Das EUR/USD-Paar steht am Morgen bei 1,1680 nach 1,1690 am Vorabend, USD/CHF geht derweil bei 0,7868 nach 0,7860 um. Für das EUR/CHF-Paar ergibt das 0,9190 nach 0,9188 am Donnerstagabend.

Bei weiter hohen Ölpreisen dürften die Anleger vor dem Wochenende vorsichtig agieren. Das gelte wohl auch für den Devisenmarkt, heisst es im Handel. Der Ölpreis der Sorte Brent bleibt mit über 105 US-Dollar je Fass auf dem seit einiger Zeit wieder erhöhten Niveau. In Bezug auf internationale Konjunkturdaten dürften vor dem Wochenende der deutsche Ifo-Index (10.00 Uhr) und das Konsumentenvertrauen der Uni Michigan (16.00 Uhr) im Fokus stehen.

Derweil hat sich SNB-Präsident Martin Schlegel in Bezug auf mögliche Interventionen der hiesigen Währungshüter am Devisenmarkt in den letzten Wochen nur ausweichend geäussert. Die SNB-Spitze hat bekanntlich zu Beginn des Iran-Kriegs eine erhöhte Bereitschaft für Interventionen am Devisenmarkt signalisiert. Ob es tatsächlich dazu gekommen ist, wollte er in einem Interview mit der «NZZ» aber nicht verraten. «Ob wir am Devisenmarkt aktiv waren, geben wir erst mit einem Quartal Verzögerung bekannt. Ich muss Sie auf Ende Juni vertrösten.» Die entsprechenden Daten werden jeweils am Ende des folgenden Quartals - für das erste Quartal also am 30. Juni - veröffentlicht.

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(AWP)