Das EUR/USD-Paar notiert kurz vor Mittag bei 1,1639 und damit gegenüber dem frühen Morgen bzw. dem Vorabend praktisch nicht verändert. Das gleiche gilt auch für die Paare USD/CHF und EUR/CHF, die zuletzt bei 0,8005 bzw. 0,9317 gehandelt wurden.

In den USA haben sich die Zinserwartungen in den vergangenen Handelstagen trotz jüngster Angriffe der US-Regierung auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed nicht wesentlich verändert. Nach Einschätzung von Analysten der Helaba sind bis zum Ende des Jahres zwei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte eingepreist. Die Marktteilnehmer würden weiter darauf setzen, dass «die US-Notenbank die Zinsentscheidungen auch zukünftig auf der Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Bedingungen treffen wird», heisst es in der Analyse der Bank.

Im weiteren Handelsverlauf dürften US-Konjunkturdaten stärker in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Auf dem Programm stehen unter anderem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Weil in den USA die Lage auf dem Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik spielen, werden die Daten am Markt stark beachtet.

Etwas schwächer zeigte sich auch das britische Pfund im Handel mit dem US-Dollar. Allerdings wurden die Kursverluste am Morgen durch unerwartet starke Konjunkturdaten etwas eingegrenzt. Im November war die britische Wirtschaft gestützt von einer unerwartet starken Industrieproduktion um 0,3 Prozent im Monatsvergleich gewachsen. Analysten hatten zuvor nur ein geringfügiges Wachstum um 0,1 Prozent erwartet.

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(AWP)