Seit Ende Juni gebe es kaum Bewegung an den Devisenmärkten, heisst es etwa in einer Einschätzung der Commerzbank mit Blick auf EUR/USD unter dem Titel «Sommerpause?». Man bekomme das Gefühl, dass es noch eine Weile so weitergehen könnte. Zumindest für den Moment seien keine grossen Treiber auszumachen.

Zwar stünden diesen Monat noch die Zentralbankensitzungen der EZB und der US-Notenbank an. Gross Impulse seien aber auch von diesen nicht zu erwarten. Am Markt scheine sich die Meinung zu festigen, dass die EZB den Leitzins ein weiteres Mal anheben werde. Für diesen Schritt scheine aber der September noch immer wahrscheinlicher als der Juli.

Und wenn die EZB den Eindruck vermittle, wenig Neues zu sagen, dürfte dies für das Fed unter Kevin Warsh noch viel mehr gelten. Dieser habe in den vergangenen Wochen klargemacht, dass er nichts sagen werde, und dies dürfte wohl auch so bleiben.

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(AWP)