Gegen Montagmittag kostet der US-Dollar noch 0,7902 Franken und damit wieder weniger als im asiatisch geprägten Handel. Vor dem Wochenende hatte der «Greenback» noch 0,7887 Franken gekostet, bevor er nach den gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu den meisten Währungen zugelegte.
Die Stimmung wird im Handel als risikoscheu beschrieben. Zudem könnte die Ölpreis-Erholung zu einer restriktiveren Fed-Politik führen, hiess es im Handel. So konnte der Dollar seine Gewinne zum Euro am Montag halten, wie das Kursniveau von 1,1688 zeigt. Zum Franken wird die Gemeinschaftswährung mit 0,9236 Franken etwas tiefer gehandelt als am frühen Morgen.
Als in der Tendenz positiv wird der Ausgang der Wahlen in Ungarn für den Euro angesehen. Die Anleger hoffen auf weniger EU-interne Blockaden: Der bisherige Amtsinhaber Viktor Orbán hatte wiederholt EU-Beschlüsse blockiert, unter anderem Hilfen für die Ukraine oder Sanktionen gegen Russland. Péter Magyars Tisza-Partei, die eine Zweidrittelmehrheit erreichen könnte, hatte erklärt, Ungarns Westbindung wiederherzustellen.
In der Folge gewann der Ungarische Forint gegenüber Dollar und Euro an Wert. Denn die Märkte setzten auf eine Annäherung Ungarns an die EU und eine verbesserte wirtschaftliche Stabilität.
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(AWP)
