Gegen Dienstagmittag kostet der US-Dollar noch 0,7808 Franken und damit deutlich weniger als am Morgen. Der Euro wird derweil bei 0,9201 Franken gehandelt und damit ebenfalls etwas tiefer als am frühen Morgen. Zum US-Dollar notiert der Euro dabei mit 1,1784 ein wenig höher als am frühen Morgen.

Der Schweizer Franken gehöre seit Beginn des Krieges überraschenderweise zu den schwächeren G10-Währungen, trotz seines Status als «sicherer Hafen», schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Dies treffe aber auch auf andere sichere Häfen wie Gold zu. Zudem versuche die Schweizerische Nationalbank (SNB) möglicherweise mit dem Kauf von Fremdwährungen eine Aufwertung des Franken zu verhindern.

Die heutige Frankenstärke sei angesichts der steigenden Aktienmärkte denn auch eher untypisch, sagen Marktbeobachter. Allerdings hat der Franken bereits nach dem Waffenstillstand USA-Iran kurzfristig unerwartete Stärke gezeigt.

Im weiteren Tagesverlauf dürften verstärkt Konjunkturdaten in den Fokus rücken. In den USA werden am Nachmittag die Erzeugerpreise veröffentlicht, wobei aufgrund hoher Energiekosten mit einem deutlichen Anstieg gerechnet wird.

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(AWP)