So tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9330 mehr oder weniger auf der Stelle. Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich ebenfalls kaum. In der Nacht hielt es sich in einer engen Spanne, am Morgen wurden 0,8011 gezahlt. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt (aktueller Kurs: 1,1647).

Aktuell seien die jüngsten Angriffe der US-Administration auf die Unabhängigkeit des Fed allerdings noch wichtiger für die Devisenmärkte und insbesondere den Dollar als die Konjunkturdaten, schreibt die Helaba. Es bestehe die Gefahr, dass Zinsentscheidungen nicht mehr auf der Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Bedingungen getroffen werden können.

Derweil sieht Sarasin den Franken als generellen Profiteur der anhaltenden geopolitischen Spannungen. Zudem dürfte der Franken gut unterstützt bleiben, da die SNB wohl mit ihrem Zinssenkungszyklus am Ende angelangt sei. Mittelfristig dürfte sich die Aufwertungsbewegung eher deutlicher gegenüber dem Dollar als dem Euro zeigen, was für die SNB aber ein geringeres Problem darstelle.

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(AWP)