In der Nacht hat die US-Regierung laut Medienberichten Teheran einen Plan zur Beendigung des Krieges unterbreitet. Iran konterte allerdings mit Gegenforderungen und griff weiter Ziele rund um den Persischen Golf an.
Währungsexperten zufolge ist es noch zu früh, um auf eine wirkliche Entspannung zu setzen. Der Iran-Krieg werde weiterhin das bestimmende Thema bleiben und in diesem Zusammenhang dürften anstehende Stimmungsindikatoren wichtige Hinweise auf die konjunkturellen Auswirkungen des Konflikts liefern.
Derweil hebt die Commerzbank mit Blick auf den Franken die jüngste Schwäche hervor. Die SNB werde nicht müde, eine Interventions-Drohkulisse aufrecht zu erhalten. Ob dies aber ausreicht, um einen neuen Test der 0,90er-Marke beim Euro/Franken-Paar zu verhindern, müsse sich zeigen, so die Experten. Das Währungspaar tritt im frühen Handel bei Kursen von 0,9157 mehr oder weniger auf der Stelle.
Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich ebenfalls kaum. In der Nacht blieb es in einer engen Spanne um die Marke von 0,7900. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem Dollar in dieser Zeit ebenfalls wenig bewegt, wie das Kursniveau von 1,1591 zeigt. Hier stelle der aktuell bei 1,1608 verlaufende 21-Tage-Durchschnitt einen gewissen Widerstand dar, so die Helaba.
awp-robot/dm
(AWP)
