Das Euro/Franken-Paar hält sich mit Kursen von 0,9336 klar über der Marke von 0,93 und der Euro hat seit Dienstagmittag noch etwas zugelegt. Auch das Dollar/Franken-Paar rangiert mittlerweile stabil über 0,80. Am Vormittag bewegt es sich in einer engen Spanne mit einem Kurs von zuletzt 0,8011. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1655 zeigt.

Aktuell seien die jüngsten Angriffe der US-Administration auf die Unabhängigkeit des Fed sogar noch wichtiger für die Devisenmärkte und insbesondere den Dollar als die Konjunkturdaten, schreibt die Helaba. Es bestehe die Gefahr, dass Zinsentscheidungen nicht mehr auf der Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Bedingungen getroffen werden können.

In der kommenden Woche wird zudem das Supreme Court Argumente zur von Trump initiierte Entlassung von Lisa Cook anhören. Hier könnte je nach Ausgang ein gewichtiger Präzedenzfall geschaffen werden.

Derweil sieht Sarasin den Franken als generellen Profiteur der anhaltenden geopolitischen Spannungen. Zudem dürfte der Franken gut unterstützt bleiben, da die SNB wohl mit ihrem Zinssenkungszyklus am Ende angelangt sei. Mittelfristig dürfte sich die Aufwertungsbewegung eher deutlicher gegenüber dem Dollar als dem Euro zeigen, was für die SNB aber ein geringeres Problem darstelle.

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(AWP)