Im Nachmittagshandel hatten sich insbesondere die gestiegenen Ölpreise auf die Devisenkurse ausgewirkt. Der Dollar wurde als Weltleitwährung wieder verstärkt gesucht, während der Euro und der Franken zum «Greenback» nachgaben. Die US-Wirtschaft dürfte weniger durch die Ölpreisentwicklung belastet sein. Schliesslich sind die USA ein Nettorohölexporteur. Am Mittwoch hatte das Öl der Sorte Brent wieder die Marke von 90 Dollar überwunden: Mit knapp 92 Dollar kostete das Fass beinahe 5 Prozent mehr als am Vortag.
Die Inflationsdaten aus den USA bewegten den Devisenmarkt kaum, da sie im Rahmen der Erwartungen ausfielen. Im Jahresvergleich stiegen die Konsumentenpreise um 2,4 Prozent. Bereits im Januar hatte die Teuerung auf diesem Wert gelegen und Analysten hatten im Schnitt eine unveränderte Rate erwartet.
Allerdings sind die Auswirkungen des Iran-Kriegs in den Zahlen noch nicht berücksichtigt. Laut Analysten dürften die März-Daten daher mehr Hinweise auf die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed geben.
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(AWP)
