Das Dollar/Franken-Paar notierte zuletzt bei 0,7858 und damit nahezu unverändert gegenüber dem Morgenhandel. Auch der Euro bewegte sich gegenüber dem Greenback kaum und wurde zuletzt zu 1,1643 US-Dollar gehandelt. Das Euro/Franken-Paar trat bei 0,9149 ebenfalls weitgehend auf der Stelle.

Für Verunsicherung sorgen weiterhin widersprüchliche Signale aus dem Nahen Osten. Während der Iran mit einem Abbruch der Gespräche mit den USA droht und dabei auf den eskalierenden Konflikt zwischen Israel und der mit Teheran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon verweist, zeichnet Washington ein optimistischeres Bild. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, Israel und die Hisbollah würden ihre gegenseitigen Angriffe zunächst einstellen. Zudem stellte er in einem Interview mit dem Sender ABC eine Einigung mit dem Iran über eine Verlängerung der Waffenruhe und die Wiedereröffnung der Strasse von Hormus bereits in der kommenden Woche in Aussicht.

An den Finanzmärkten scheinen die Reaktionen auf neue Schlagzeilen aus der Region inzwischen allerdings weniger heftig auszufallen. So würden Meldungen über mögliche Verhandlungsabbrüche oder eine weitere Eskalation zunehmend mit Vorsicht eingeordnet, sagte ein Händler. Darauf deutet auch der zuletzt leicht rückläufige Ölpreis hin, der als wichtiger Indikator für die Risikostimmung gilt.

Mangels wichtiger Konjunkturdaten dürften geopolitische Nachrichten im weiteren Tagesverlauf das Marktgeschehen prägen.

awp-robot/an/hr

(AWP)