Im weiteren Wochenverlauf dürften dabei die geldpolitischen Entscheidungen der wichtigsten Notenbanken für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen. Die Erwartungshaltung gegenüber der US-Notenbank (Fed) wird laut Marktbeobachtern zunehmend restriktiv. Die hohen Energiepreise in Kombination mit einem starken Dollar dürften auch andere wichtige Zentralbanken zu einem straffen geldpolitischen Kurs zwingen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte derweil am Donnerstag am Nullzins festhalten.

Den Auftakt zur wichtigen Zentralbank-Woche machte die australische Notenbank (RBA), die den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte auf 4,10 Prozent erhöht hat. Die Entscheidung fiel knapp (5:4 Stimmen) und wurde auch mit geopolitischen Risiken im Nahen Osten begründet, die den Preisdruck weiter erhöhen könnten. Die Inflation liegt mit 3,8 Prozent weiterhin deutlich über dem Ziel.

Der Dollar fiel am Dienstagvormittag auf 0,7868 Franken und damit auf das Niveau des Vorabends. Der EUR/USD-Kurs zieht im Einklang dazu auf 1,1511 von 1,1475 am Morgen an. Das Euro/Franken-Paar tritt indes bei Kursen von 0,9057 mehr oder weniger auf der Stelle.

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(AWP)