Mit seiner Rhetorik zum Thema Grönland und mit den an europäische Staaten gerichteten Zolldrohungen hat US-Präsident die Märkte in Aufruhr versetzt. Die Konfrontationspolitik von Trump setze vor allem dem US-Dollar zu, heisst es am Markt.
Aktuell kostet ein Dollar 0,7913 Franken, nachdem das Dollar/Franken-Paar am frühen Nachmittag noch unter die Marke von 79 Rappen gefallen war. Viel tiefer notierte die US-Währung nur nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015.
Auch der Euro erholt sich zum Franken leicht: Die Gemeinschaftswährung kostet 0,9276 Franken nach Tiefstkursen von 0,9256 kurz vor Handelshälfte. Das Euro/Dollar-Paar liegt derweil mit 1,1723 Dollar weiterhin über der im Morgenhandel zurückeroberten 1,17er-Marke.
In dem aktuellen Umfeld erweise sich der Franken als der «ultimative» sichere Hafen, schreibt die Commerzbank. Neben der Grönland-Politik lasten laut Händlern auch Trumps Angriffe auf die US-Notenbank Fed auf dem Greenback. Trump fordert regelmässig Zinssenkungen des Fed.
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(AWP)

