Der Dollar notiert am späten Abend bei 0,8091 Franken nach 0,8136 Franken noch am Morgen. Der Euro stieg auf 1,1424 Dollar nach 1,1395 Dollar. Zum Franken gab der Euro derweil ab auf 0,9243 Franken von 0,9270 Franken am Morgen.

Die US-Inflation fiel von 4,2 Prozent im Vormonat auf 3,5 Prozent. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Rückgang der Rate auf 3,8 Prozent gerechnet. «Auch wenn man einen einzelnen Bericht nicht überbewerten sollte, zeichnen die Juni-Daten ein recht günstiges Bild der Inflation», kommentiert Christoph Balz von der Commerzbank. «Wir sehen uns in unserer Einschätzung bestätigt, dass die Inflation ihren Höhepunkt überschritten hat. Dies gilt auch für den unterliegenden Inflationstrend, den wir an der Kernrate messen.»

Die Inflation liegt aber immer noch über dem Inflationsziel der US-Notenbank Fed von 2 Prozent. An den Märkten wird daher weiterhin mit einer Leitzinserhöhung im späteren Jahresverlauf erwartet. US-Notenbankchef Kevin Warsh bestätigte diese Erwartung. «Die Mitglieder unseres Ausschusses tolerieren keine anhaltend hohe Inflation», sagte Warsh vor dem US-Repräsentantenhaus. «Wir sind uns einig in unserem entschlossenen Engagement für die Wiederherstellung der Preisstabilität.» Er wiederholte so bereits zuvor gemachte Aussagen.

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(AWP)