Auch der Franken hat zum Dollar klar zugelegt, so dass der Dollar-Franken-Kurs deutlich unter die Marke von 0,90 gefallen ist. Aktuell notiert das Währungspaar bei 0,8945 nach 0,9007 Franken am frühen Nachmittag. Darüber hinaus wird das Euro-Franken-Paar aktuell mit 0,9758 etwas tiefer gehandelt als am Mittag.
Der Handel zwischen Franken, Euro und Dollar verlief vor dem Wochenende zweigeteilt. Am Vormittag legte der US-Dollar nocch zu. Der Grund: Zuletzt hatten robuste Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten die Erwartung weiterer Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed gestärkt und der amerikanischen Währung Auftrieb verliehen. Zudem hatte Fed-Chef Jerome Powell im Wocheverlauf weitere Zinserhöhungen nicht ausgeschlossen. Der Dollar profitierte also von der Aussicht auf noch höhere Zinsen.
Am Nachmittag ist der Dollar jedoch wieder gefallen. Auch hier waren Konjunkturdaten aus den USA der Auslöser. So entwickelten sich die Konsumausgaben der amerikanischen Verbraucher zuletzt eher schwach. Zudem gab das von der Zentralbank bevorzugte Inflationsmass PCE nach. Beide Entwicklungen nehmen etwas Druck von der Fed, die bereits deutlich gestiegenen Leitzinsen weiter anzuheben. Das freut die US-Wirtschaft, setzt den Dollar aber unter Druck.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85828 (0,86400) britische Pfund und 157,16 (157,74) japanische Yen fest.
Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1915 Dollar gehandelt. Das waren knapp sieben Dollar mehr als am Vortag.
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