Auch zum Euro hat der Dollar seine Gewinne verteidigt. Das Paar EUR/USD notiert mit 1,1429 somit in etwa auf dem Stand vom Freitagabend. Wenig getan hat sich auch beim EUR/CHF-Kurs, der praktisch unverändert bei 0,9039 steht.
Da seit Beginn des Iran-Krieges die Gas- und Ölproduktion sowie der Transport der beiden Rohstoffe im Nahen Osten stark beeinträchtigt sind, ziehen die Preise dafür stark an. Da Gas und Öl in der US-Währung gehandelt werden, steigt die Dollar-Nachfrage. Zudem ist der Dollar als Krisenwährung gefragt.
In der laufenden Woche richtet sich der Blick neben dem Iran-Krieg in die Schaltzentralen der wichtigsten Notenbanken. Innerhalb von nur 24 Stunden werden am Mittwoch und Donnerstag die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England (BoE), die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Bank of Japan (BoJ) ihre Sitzungen abhalten. Die Währungshüter können so erstmals auf die durch den Krieg ausgelösten Schocks reagieren.
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(AWP)

