Händler verweisen gleichzeitig auf die US-Börsen. Dort machten die wichtigsten Indizes in Handelsverlauf einen Grossteil ihrer im Tagesverlauf erlittenen Verluste wieder wett. Die Flucht in den Dollar sei daher vorübergehend zum Stillstand gekommen.

Aktuell reagieren die Märkte auf jede Schlagzeile, sagten Marktanalysten. Zuletzt hat Israel angekündigt, man habe einen Komplex zur Entwicklung von Atomwaffen angegriffen. Und das US-Militär setzt nach eigenen Angaben nun Langstreckenbomber des Typs B-52 ein. Diese sind in der Lage, sogenannte Bunkerbrecher-Bomben zu transportieren.

Aktuell notiert der US-Dollar bei 0,7817 Franken und damit einen halben Rappen unter Tageshoch. Seit Ausbruch der Eskalation hat sich die US-Währung aber immer noch um 1,5 Rappen verteuert. Der Euro stieg im späten Handel zum Dollar auf 1,1613 Dollar.

Zur Schweizer Währung hat der Euro indes weiter an Boden verloren. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 0,9078 Franken, nachdem sie am Nachmittag 0,9090 Franken gekostet hatte. Damit nimmt der Euro wieder Kurs auf sein Allzeittief von 0,9027 Franken vom (vorgestrigen) Sonntag, wenn man die Turbulenzen um die Aufhebung des Euro-Mindestkurses von 2015 beiseitelässt.

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(AWP)