Der Euro gibt gegenüber der US-Währung erneut klar nach und kostet gegen Mittag 1,1455 US-Dollar nach 1,1497 am frühen Morgen. Zum Franken wird die Gemeinschaftswährung mit 0,9033 Schweizer Franken etwas tiefer gehandelt als am frühen Morgen, sie bleibt damit aber über 90 Rappen.
Im Umfeld des Iran-Kriegs und des starken Anstiegs der Rohölpreise sei der Dollar einer der wenigen Profiteure, heisst es bei J. Safra Sarasin. Neben dem Status des Dollars als Krisenwährung dürfte auch die Tatsache stützen, dass die USA ein Nettoexporteur von Rohöl sind. Entsprechend sei die weltweit grösste Volkswirtschaft nicht so stark wie andere Staaten von Engpässen am Ölmarkt betroffen, so Analysten.
Am Freitag pendelte der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent auf hohem Niveau um die 100 US-Dollar-Marke. Derweil drohte der Iran trotz massiver Angriffe der USA und Israels mit weiteren Attacken auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Golfregion.
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(AWP)

