Auch der Franken büsste zum Greenback klar an Terrain ein. Das USD/CHF-Paar wurde am späten Freitagnachmittag bei 0,8658 gehandelt nach 0,8561 noch zur Mittagszeit bzw. vor der Veröffentlichung der Job-Daten. Für das EUR/CHF-Paar ergibt das zuletzt 0,9348 nach 0,9316 am Mittag.

Der US-Arbeitsmarkt hat sich zu Beginn des Jahres sehr stark entwickelt. Nicht nur fiel der Stellenaufbau deutlich stärker aus als erwartet. Auch zog das Lohnwachstum spürbar an. Die Arbeitslosigkeit stagnierte auf niedrigem Niveau. Für die US-Notenbank Fed bringt die Entwicklung einige Herausforderungen mit sich, weil ein robuster Jobmarkt mit steigenden Löhnen für zusätzliche Inflationsrisiken spricht.

Analyst Elmar Völker von der Landesbank Baden-Württemberg sprach von einem beeindruckenden Beleg für einen starken Arbeitsmarkt. «Vor diesem Hintergrund sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank bereits auf ihrer nächsten Sitzung im März eine Leitzinswende einläutet, gegen null.» Der Experte erwartet, dass sich die Währungshüter hiermit noch bis zum Juni Zeit lassen.

Die Aussicht auf eine erstmal weiter straffe Geldpolitik in den USA beflügelte den US-Dollar im Verglich zu fast allen anderen wichtigen Währungen.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2032 Dollar gehandelt. Das waren etwa 23 Dollar weniger als am Donnerstag./la/jsl/he

(AWP)