Aber auch gegenüber dem Euro festigte sich der Greenback ganz klar. Zuletzt notierte das Euro/Dollar-Paar bei 1,1856 nach 1,1917 gegen Mittag. Aber auch die Gemeinschaftswährung hat zum Franken zugelegt. Sie wird aktuell bei 0,9158 Franken gehandelt nach 0,9128 am Mittag.

Die Beschäftigtenzahl in den Vereinigten Staaten ist im Januar deutlich stärker gestiegen als erwartet, was eigentlich gegen schnellere weitere Zinssenkungen sprechen würde. Allerdings verwiesen Ökonomen auf die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate. Ob also die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen in den USA nach den Jobdaten insgesamt gesunken ist, muss sich zeigen.

Der jüngste starke Anstieg des Frankens wurde derweil heute fürs erste gebremst. Der Aufwärtspfad dürfte allmählich an seine Grenzen stossen, meinten auch die Analysten der Bank Sarasin in einem Kommentar vom Mittwoch. Vor allem die Aufwertung gegenüber dem Euro mache auch der Nationalbank (SNB) immer mehr Sorgen: Sollte das Euro/Frank-Paar die Marke von 0,90 erreichen, werde die SNB wohl zu Interventionen am Devisenmarkt greifen, so die Ökonomen.

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(AWP)