Gestützt wurde der als sicherer Hafen geltende US-Dollar durch die angespannte Lage im Nahen Osten. Nach neuen Angriffen und Drohungen der Vereinigten Staaten gegen den Iran sendet die Führung in Teheran gemischte Signale über mögliche weitere Verhandlungen. Der iranische Parlamentspräsident und Chefverhandler Mohammed Bagher Ghalibaf liess die Tür dafür offen, mahnte aber zugleich, dass man keine Angst davor haben dürfe, kriegerisch eigene Interessen durchzusetzen.

Händler sprachen zudem von einer leichten Gegenbewegung, nachdem der Euro zum Dollar an den beiden Vortagen noch zugelegt hatte. Zuletzt hatten schwächer als erwartet ausgefallene Preisdaten aus den Vereinigten Staaten den Greenback belastet. Die Erwartung, dass die US-Notenbank die Leitzinsen anheben könnte, wurde so gedämpft. Die US-Detailhandelsumsätze, die am Donnerstagnachmittag kommuniziert wurden, stiegen wie erwartet etwas und bewegten den Devisenmarkt kaum.

Zum Franken legte der Euro derweil am Donnerstag zu, nachdem er am Vortag zur Schweizer Währung gefallen war. Am späten Abend notiert er bei 0,9252 Franken.

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(AWP)