Der «Greenback» notiert gegenüber dem Franken mit 0,7913 klar höher als am späten Nachmittag (0,7901). Der Euro hat zum US-Dollar ebenfalls an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1675 nach 1,1700 am Nachmittag gehandelt. Das Euro/Franken-Paar tritt derweil bei Kursen von 0,9238 mehr oder weniger auf der Stelle.

Die US-Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins angesichts von Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Krieges unangetastet. Eine Mehrheit des Zentralbankrates stimmte dafür, den Leitzins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent beizubehalten. Fed-Chef Jerome Powell, der in Kürze von Kevin Warsh im Amt abgelöst werden könnte, kündigte auf der anschliessenden Pressekonferenz seinen Verbleib im Vorstand der Fed an.

Die Entscheidungssituation für die Fed sei durch die Folgewirkungen des Iran-Krieges deutlich schwieriger geworden, sagte Michael Heise vom Vermögensverwalter HQ Trust. «Zinssenkungen sind vorerst kein Thema mehr», konstatierte der Chefökonom. Die geldpolitische Diskussion in den USA werde sich vielmehr zunehmend mit der Frage von Zinserhöhungen zu befassen haben.

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(AWP)