Die Weltleitwährung US-Dollar war aber auch aufgrund der gestiegenen Zinserwartungen in den USA gefragt. So fiel das Euro/Dollar-Paar bis am Dienstagabend auf 1,1379 zurück nach Kursen von weit über 1,14 am Morgen. Und zum Franken stieg der «Greenback» auf 0,8100 nach 0,8090 im frühen Geschäft. Das Euro/Franken-Paar sank indes auf 0,9216 von 0,9242.
Gebremst wurde der Euro am Morgen auch durch enttäuschende Konjunkturdaten. Im Juni war das Geschäftsklima in Frankreich geringer als erwartet ausgefallen. Zudem hatten bereits am Montag Aussagen der EZB-Präsidentin Christine Lagarde den Euro belastet. Sie hatte sich für eine massvolle geldpolitische Reaktion auf die durch den Iran-Krieg ausgelösten Inflationsgefahren ausgesprochen.
«Im Kern ist das nicht neu», kommentierten Analysten der Dekabank. Der Markt habe die Aussagen allerdings als Hinweis aufgenommen, dass trotz der erhöhten Inflation im gemeinsamen Währungsraum zunächst wohl nicht mit einer weiteren schnellen Zinserhöhung durch die EZB zu rechnen sei.
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(AWP)
