Konkret notiert der Dollar/Franken-Kurs am Mittwochmorgen praktisch unverändert bei 0,8092, nachdem er am Dienstagvormittag noch klar über der Marke von 0,81 gestanden hatte. Der Euro/Dollar-Kurs ist sogar noch etwas weiter gestiegen auf 1,1438 von 1,1424. Das Duo Euro/Franken steht leicht höher bei 0,9255 nach 0,9243.

Der Grund für den Schwächeanfall des Dollars sind die US-Inflationszahlen vom Vortag, die tiefer ausgefallen sind als erwartet. Dies habe die Zinserwartungen verändert, heisst es bei der Commerzbank. «Hatte der Markt vor den Zahlen noch mit rund 1,7 Zinsanhebungen bis Jahresende gerechnet, waren es am Ende des Tages nur noch 1,2. Ein halber Zinsschritt wurde also ausgepreist», heisst es in einem Kommentar des Instituts. Tiefere Zinsen schwächen naturgemäss eine Währung.

Allerdings hatten in den letzten Monaten Erwartungen, dass sie US-Notenbank die Zinsen wegen der Inflation erhöhen muss, den Dollar gestützt. Nun gibt er einen Teil dieser Gewinne ab.

Im Tagesverlauf gibt es einige zweitrangige Konjunkturdaten, etwa Angaben zu den Produzentenpreisen. Am Abend wird ausserdem der Konjunkturbericht der US-Notenbank veröffentlicht.

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(AWP)