Der Dollar schwächte sich zum Franken am frühen Abend leicht ab und wird zurzeit bei 0,8097 gehandelt. Auch zum Euro büsst der Dollar etwas an Boden ein und geht aktuell bei 1,1374, nach 1,1355 am späten Nachmittag mit.
Am Abend wird die europäische Gemeinschaftswährung bei 0,9210 Franken gehandelt und damit etwas tiefer als am späten Nachmittag.
Der am frühen Nachmittag publizierte Preisindex PCE stieg im Jahresvergleich wie erwartet von 3,8 auf 4,1 Prozent. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, stieg leicht auf 3,4 Prozent. Die Werte kamen damit in etwa wie erwartet zu liegen. Haupttreiber waren dabei vor allem die höheren Energiepreise in Folge des Iran-Kriegs.
Mit den Entspannungen im Konflikt sind die Energiepreise, insbesondere das Rohöl, wieder deutlich gesunken. Einige Analysten zeigten sich daher optimistisch, dass die höhere Inflation nur temporär war und die Preise mit den tieferen Energiekosten wieder herunterkommen werden. Daher sind auch die Erwartungen an Leitzinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed gemäss den FedWatch-Daten der CME Group leicht gesunken. Mehrheitlich erwarten Analysten aber immer noch mindestens eine Erhöhung bis Ende des Jahres.
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(AWP)
