Der US-Dollar hat denn auch im frühen Handel deutlich Boden gut gemacht. So kostet die europäische Gemeinschaftswährung am frühen Morgen 1,1555 US-Dollar nach 1,1602 am Freitagabend. Zum Franken geht der Greenback aktuell mit 0,7799 um nach 0,7771 am Freitagabend. Derweil ist der Franken als sicherer Hafen kaum zu stoppen: Das Euro/Franken-Paar ist am Montagmorgen kurzzeitig unter die Marke von 90 Rappen gefallen, notiert mit 0,9012 nun aber wieder etwas höher.

Wie die Commerzbank in einem Devisen-Kommentar schreibt: «Den Franken in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.» Denn die bisherigen eher «ungewöhnlichen Warnungen der Schweizerischen Nationalbank, dass sie bei den derzeitigen Marktbewegungen zunehmend bereit ist, am Devisenmarkt zu intervenieren», hätten die Aufwertung des Franken kaum gestoppt. Investoren dürften sich nun fragen, was die Aufwertung stoppen könnte, wenn nicht mal die Drohung von Interventionen eine Wirkung zeigt. Wie die Experten festhalten, sind die Möglichkeiten der SNB begrenzt.

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(AWP)