Entsprechend zeigen sich die wichtigsten Währungspaare nur wenig verändert. Das Euro/Franken-Paar hat sich bei einem Stand von 0,9165 seit Donnerstagmittag kaum bewegt. Das gilt auch für das Dollar/Franken-Paar, das bei 0,7890 notiert. Und auch das Euro/Dollar-Paar hat sich kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1617 zeigt.
Gerade mit Blick auf den Franken lohnt sich aber ein etwas genauerer Blick. Denn sowohl zum US-Dollar als auch zum Euro ist er gerade zu Wochenbeginn auf Niveaus gefallen, die zuletzt Ende April zu sehen waren.
Mit Blick auf den heutigen Handelstag hängt viel davon ab, wie der US-Arbeitsmarktbericht ausfällt. «Nachdem der Wert im Mai enorm nach oben überrascht hat (115 Tsd. neue Stellen statt 65 Tsd.), rechnen unsere Volkswirte heute mit einem ähnlich starken Wert (+100 Tsd. neue Stellen, Konsens ist bei 88 Tsd.)», heisst es in einem Devisenkommentar der Commerzbank. Nachdem einige Monate ein deutlich schlechterer Stellenaufbau (bzw. sogar -abbau) zu sehen war, scheine sich der US-Arbeitsmarkt zuletzt wieder etwas stabilisiert zu haben.
«Für den US-Dollar ist entscheidend, wie sehr die Zahlen den Markterwartungen von weiteren Zinserhöhungen einen Schub verleihen», heisst es weiter. Eine Überraschung von «nur» 12 Tsd. Stellen nach oben dürfte angesichts der bereits recht weit gelaufenen Erwartungen wohl kaum ausreichen.
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(AWP)
