In der Nacht hat die US-Regierung laut Medienberichten Teheran einen Plan zur Beendigung des Krieges unterbreitet. Iran konterte allerdings mit Gegenforderungen und griff weiter Ziele rund um den Persischen Golf an. Währungsexperten zufolge ist es noch zu früh, um auf eine wirkliche Entspannung zu setzen.

Der Iran-Krieg werde weiterhin das bestimmende Thema bleiben und in diesem Zusammenhang dürften anstehende Stimmungsindikatoren wichtige Hinweise auf die konjunkturellen Auswirkungen des Konflikts liefern. Am Vormittag fiel der deutsche Ifo-Index zurück und in der Schweiz stürzte der UBS-CFA-Indikator in den negativen Bereich.

Gegen Mittag tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9157 weiterhin mehr oder weniger auf der Stelle, notiert aber wieder klar über den Kursen von Anfang März. Analysten weisen auf die wiederholten Aussagen von SNB-Vertretern hin, dass die Nationalbank für nötige Devisenmarktinterventionen bereit stehe.

Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich ebenfalls kaum mit Kursen von 0,7896. Die europäische Gemeinschaftswährung verharrt gegenüber dem US-Dollar gleichzeitig mit 1,1598 knapp unter der Schwelle von 1,16.

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(AWP)