Das EUR/USD-Paar notiert am Montag kurz vor Mittag bei 1,1431 nach 1,1442 am Morgen. USD/CHF kostet aktuell 0,8072 nach 0,8080 am Morgen, bei EUR/CHF sind es im Vergleich zum Morgen unveränderte 0,9236.

Nach dem zuletzt ruhigen Verlauf verspreche auch diese Woche eine ruhige zu werden, geht aus einem Kommentar der Commerzbank hervor. Die US-Geldpolitik sei derzeit der wichtigste Treiber im Markt. Da aber in der kommenden Woche die nächste Fed-Sitzung anstehe, würden sich die US-Notenbanker nun nicht mehr öffentlich zum geldpolitischen Ausblick äussern. Zum anderen stünden diese Woche nur US-Daten aus der zweiten Reihe zur Veröffentlichung an.

Das Highlight der Woche dürfte die EZB-Sitzung vom Donnerstag sein. Am Markt wird trotz des jüngsten Anstiegs der Ölpreise fest damit gerechnet, dass die europäischen Währungshüter nicht an der Zinsschraube drehen werden. Zuletzt war die Inflation in der Eurozone gesunken, was gegen eine weitere Zinserhöhung durch die EZB spricht.

Am Montag war zudem bekannt geworden, dass die deutschen Produzentenpreise im Juni wegen fallender Ölpreise schwächer anstiegen als im Monat davor. Allerdings hat sich die Lage im Nahen Osten zuletzt mit gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran wieder zugespitzt, was einen Anstieg der Ölpreise ausgelöst hat.

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(AWP)