Das EUR/USD-Paar steht kurz vor Mittag bei 1,1685 und damit mehr oder weniger auf dem gleichen Stand wie schon am Morgen und am Vorabend. Ähnlich sieht es aus bei USD/CHF mit 0,7865 und auch bei EUR/CHF mit 0,9191.

Auch der um 10 Uhr veröffentlichte deutsche Ifo-Index brachte keine Bewegung in den Markt - und dies, obwohl er abgestürzt ist, wie ein Analyst meinte. Der Einbruch auf 84,4 von 86,4 Punkten zeige unmissverständlich, wie sehr der Energiepreisschock die deutsche Wirtschaft treffe. Das Wachstum dürfte in diesem Jahr selbst dann deutlich niedriger ausfallen, wenn die Strasse von Hormus nach insgesamt drei Monaten Ende Mai wieder öffnen sollte. So oder so erhöhe jeder weitere Tag ohne Öllieferungen durch Hormus das Rezessionsrisiko. Konjunkturseitig steht am Nachmittag noch das Konsumentenvertrauen der Uni Michigan (16.00 Uhr) an.

Diverse Aussagen von der SNB-Spitze hatten auch kaum Einfluss auf das Geschehen. In der Schweiz könnte das Wachstum kurzfristig «eher verhalten» ausfallen, auch wenn mittelfristig eine gewisse Belebung zu erwarten sei, sagte Präsident Martin Schlegel an der Generalversammlung der Währungshüter heute Morgen in Bern. In den kommenden Quartalen würden zudem die höheren Energiepreise die Inflation auch in der Schweiz weiter anheben, so Schlegel.

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(AWP)