Auch das Dollar/Franken-Paar bewegt sich kaum von der Stelle und schwankt um die Marke von 80 Rappen. Der Euro hat zum US-Dollar am frühen Abend leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1637 nach 1,1651 am späten Nachmittag gehandelt.

«Das Datenhighlight der Woche, die US-Inflationszahlen, war letztendlich unspektakulärer als gedacht», erklärte Devisen-Experte Michael Pfister von der Commerzbank mit Blick auf die am Vortag veröffentlichten Preisdaten. «Vermutlich dürften die Probleme bei der Datenerhebung im Rahmen des Shutdowns noch eine Weile eine exakte Analyse erschweren. Dennoch lässt sich wohl so langsam feststellen, dass die Inflation trotz der Zölle nicht ganz so hoch ausfällt wie gedacht.»

Auch weitere Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag gaben keine neuen Impulse. Im November hatten sich die Umsätze im US-Einzelhandel etwas besser als erwartet entwickelt. Zudem war bekannt geworden, dass sich der Preisauftrieb auf Erzeugerebene im November überraschend deutlich verstärkt hat. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im Jahresvergleich um 3,0 Prozent zu. Volkswirte hatten im Schnitt nur eine Jahresrate von 2,7 Prozent erwartet. Die US-Daten dürften insgesamt die Spekulation auf weiter sinkende Zinsen gebremst haben, heisst es im Handel.

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(AWP)