Das USD/EUR-Paar war im frühen Montagshandel über die Marke von 1,14 gestiegen, fiel zuletzt mit 1,1396 aber wieder knapp darunter. Noch am Freitagabend war das Paar mit 1,1371 aber klar unter der 1,14er-Marke gehandelt worden. Auch zum Franken fiel der Greenback. Das USD/CHF-Paar ging am Mittag zu 0,8151 um nach 0,8181 vor dem Wochenende (Morgen 0,8050). Die Bewegungen bei EUR/CHF hielten sich damit in relativ engen Bahnen mit zuletzt 0,9289. In der Tendenz bleibt der Franken unter Druck. Im engen Wochenendhandel war zwischenzeitlich ein neues Jahreshoch bei 0,8186 erzielt worden. Und auch zum Euro gab es einen neuen Tiefstand für den Franken bei 0,9317.

Die neuesten Ifo-Zahlen aus Deutschland, die im Laufe des Morgens veröffentlicht wurden, gaben dem Euro keinen Schub, obwohl sie in der Tendenz besser ausfielen als erwartet. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer habe sich im Juli zum dritten Mal in Folge verbessert, meinte ein Händler. Jedenfalls schlage sich die deutsche Wirtschaft in Anbetracht der widrigen Umstände überraschend gut. Dies werde sich vermutlich auch in einem Zuwachs des BIP im zweiten Quartal manifestieren.

Im Fokus diese Woche steht vor allem die US-Zinspolitik. Die amerikanische Notenbank Fed wird nämlich am Mittwochabend (hiesiger Zeit) ihren nächsten Zinsentscheid fällen. Gemäss dem Fed-Watch-Tool von CME gehen zwei Drittel der Befragten von unveränderten Zinsen aus, immerhin ein knappes Drittel erwartet eine Zinserhöhung. Interessieren dürften sich die Märkte dabei vor allem für potentielle Aussagen des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Bisher sei er allerdings eher durch Nichtkommunikation aufgefallen, meinte eine Marktbeobachterin.

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(AWP)