So tendiert die US-Währung am Abend bei 0,7827 Franken nach 0,7844 im frühen Handel. Der Euro hat sich in dieser Zeit auf 0,9158 Franken abgeschwächt, nach 0,9162 Franken im asiatisch geprägten Handel. Die Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1701 zeigt.

Wesentlich für das Marktgeschehen sind weiterhin die Nachrichten zum Iran-Krieg. Anleger wägen ab, welchen Einfluss sie auf die Wachstums- sowie Inflationsaussichten und damit auf die Geldpolitik der Notenbanken haben. Aktuell gefährdet der Streit über die blockierte, für den Welthandel sehr wichtige Strasse von Hormus die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Am Dienstag beruhigte sich die Lage etwas.

Hierzulande gab es dazu neue Inflationsdaten. Im April zog die hiesige Jahresteuerung auf 0,6 von 0,3 Prozent an. Damit lag sie über der Prognose der SNB für das gesamte zweite Quartal, stellten Ökonomen fest. Die Daten erhöhten damit die Wahrscheinlichkeit, dass die SNB einen Anstieg des Schweizer Frankens zulässt, um den Druck auf die Schweizer Preise zu dämpfen.

Die am Nachmittag in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten bewegten den Markt kaum. So hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor im April etwas eingetrübt. Der Wert befindet sich jedoch weiter auf einem hohen Niveau und signalisiert ein Wachstum in dem Sektor.

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(AWP)