Im Fokus bleibt unter Devisenhändlern die unberechenbare Lage in Nahost. Eine zweite Gesprächsrunde zwischen den Kriegsparteien USA und Iran bleibt zurzeit nicht absehbar. Für Aufsehen sorgte zuletzt ein Bericht des israelischen Nachrichtensenders N12 über Machtkämpfe im Iran und einen angeblichen Rücktritt des Parlamentssprechers Mohammad Baqer Qalibaf. Die wirkliche Situation blieb aber unklar. An der Nachricht kamen wegen anderslautender Stimmen schnell Zweifel auf.
Konjunkturdaten gerieten am Donnerstag einmal mehr in den Hintergrund. So hat sich etwa die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im April wegen der Folgen des Iran-Kriegs weiter verschlechtert und deutet auf ein Ende des Wachstums hin. Vor allem hohe Öl- und Gaspreise sowie die Sorge vor möglichen Lieferengpässen lassen die Unternehmen pessimistischer in die Zukunft schauen.
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(AWP)
