Das Währungspaar EUR/USD steht aktuell bei 1,1447, nach 1,1452 im frühen Geschäft. Gegenüber dem Franken hat der US-Dollar auf 0,8028 von 0,8020 minim angezogen, steht damit aber weiter auf einem ähnlichen Niveau wie am Vortag.

Der Euro hat sich auf 0,9190 von 0,9185 ebenfalls nur unwesentlich verteuert. Er notiert aber zu Beginn des zweiten Semesters klar höher als noch Ende Mai.

Der Euro habe zuletzt von den Entspannungstendenzen im Nahen Osten profitiert, heisst es dazu in einer Einschätzung von Raiffeisen Schweiz. Darüber hinaus habe sich mit der Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juni der Zinsvorteil des Euros vergrössert. Dennoch sei davon auszugehen, dass die «save haven»-Eigenschaften des Frankens in den kommenden Monaten wieder verstärkt gefragt sein dürften. Zumal eine weitere Zinserhöhung durch die EZB aufgrund der Konjunkturschwäche unwahrscheinlich sei.

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(AWP)