Auch gegenüber dem Franken hat die Gemeinschaftswährung Boden gefunden und kostet derzeit 0,9110 nach 0,9107 im Frühgeschäft bzw. 0,9130 vor einem Tag. Derweil hat sich der Dollar zum Franken in dieser Zeit seitwärts bewegt, zuletzt wurden 0,7692 bezahlt.
Das markttechnische Bild für den Euro habe sich aber trotz der Stabilisierung eingetrübt, heisst es in einem Kommentar der Helaba. Die Erwartung, dass der Euro positiv auf die Umfrageergebnisse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) reagieren könnte, hätten sich nicht erfüllt, heisst es am Markt. Die Stimmung besserte sich nicht.
Im Februar ist der ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen entgegen den Erwartungen leicht gesunken. Dabei wurde die Konsensschätzung klar unterschritten. Dies sei nach dem deutlich gestiegenen Sentix-Investorenvertrauens überraschend, so die Helaba. Die Erholung der konjunkturellen Entwicklung scheine holprig zu verlaufen.
Pfund nach Daten unter Druck
Das britische Pfund geriet nach Daten zum Arbeitsmarkt und zum Lohnwachstum unter Druck. Letzteres schwächte sich überraschend deutlich ab. Zudem stieg die Arbeitslosenquote überraschend etwas. Damit steigt aus Sicht von Finanzmarktakteuren die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank of England den Leitzins in diesem Jahr zweimal senken wird, um die Wirtschaft anzukurbeln.
awp-robot/pre
(AWP)
