So könnten die CPI-Daten für Februar gemäss den Prognosen einen leicht rückläufigen Preisdruck zeigen. Allerdings sei der jüngste Ölpreisschock darin noch nicht abgebildet, heisst es am Markt. Entsprechen sei die Aussagekraft der Daten im aktuellen Umfeld eher begrenzt.
Gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,7785 etwas tiefer als am frühen Morgen mit 0,7770. Auch die europäische Gemeinschaftswährung kostete gegen Mittag 1,1603 US-Dollar leicht weniger als noch am frühen Morgen. Entsprechend tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9033 mehr oder weniger auf der Stelle.
Der Dauer des Nahost-Konflikts kommt laut einem Kommentar der Commerzbank weiterhin grosse Bedeutung zu. Bei einem länger anhaltenden Konflikt und dauerhaft hohen Energiepreisen könnte sich die Lage für das Federal Reserve System deutlich verkomplizieren: Während steigende Inflationsraten eigentlich für länger hohe Zinsen sprechen würden, könnte gleichzeitig der politische Druck auf Zinssenkungen zunehmen. Ein solcher Zielkonflikt könnte - sollte die Fed dem Druck nachgeben - den US-Dollar deutlich schwächen.
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(AWP)
