Am Vormittag verharrt das Dollar/Franken-Paar bei 0,7932 in etwa auf dem Niveau vom Morgen. Zwar ist der Greenback gegenüber Freitag etwas zurückgekommen, generell notiert das Paar aber immer noch so hoch wie seit April nicht mehr. Das Euro/Dollar-Paar steht bei aktuell 1,1605 etwas tiefer als am frühen Morgen gehandelt (1,1619). Das Euro/Franken-Paar verharrt mit Kursen jenseits der 92-Rappen-Marke ebenfalls auf dem höchsten Niveau seit April und notiert aktuell bei 0,9205.

Einige Experten monieren, dass von dem Rahmenabkommen keine Details bekannt seien. Dies sorge für eine gewisse Unsicherheit. Zudem steht an diesem Mittwoch die erste Fed-Sitzung unter dem neuen Chef Kevin Warsh an. Eine Änderung des Leitzinsniveaus sei sehr unwahrscheinlich, sind sich Ökonomen einig. Im Fokus stehen laut Deka-Bank ausschliesslich Ton und Form - die Forward Guidance (sofern im Statement verbleibend, dann neutral formuliert) sowie konzeptionelle Anpassungen an Dots und Projektionen. Entsprechend spannend dürfte auch die Pressekonferenz werden.

Für die Commerzbank stellt die Fed-Sitzung sogar das grösste Risiko für die Dollar-Resilienz dar. «Denn es wird wohl kaum reichen, dass die Notenbank Zinssenkungen auf absehbare Zeit ausschliesst, die Latte für den Markt dürfte mittlerweile deutlich höher liegen», schreiben die Experten in einem Kommentar. Sollte sie nicht klare Bereitschaft signalisieren, die Zinsen zu erhöhen, dürfte das Fundament der jüngsten Dollar-Stärke in sich zusammenbrechen.

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(AWP)