Insgesamt wuchs die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent auf 5,544 Millionen Personen, wie aus dem am Donnerstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Beschäftigungsbarometer hervorgeht. Gegenüber dem Vorquartal ergab sich saisonbereinigt ein Plus von ebenfalls 0,2 Prozent.

Im Dienstleistungs-Bereich (3. Sektor) entstanden zwischen Oktober und Dezember 9700 neue Stellen, ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In der Industrie und im Baugewerbe (2. Sektor) gingen gleichzeitig 1100 Arbeitsplätze verloren, ein Minus von 0,1 Prozent. Damit setzte sich der Trend des Vorquartals weiter fort.

Weniger offene Stellen

Bei der Zahl der offenen Stellen ging der Rückgang weiter: So meldeten Unternehmen im vierten Quartal noch 86'000 offene Stellen, was 4,3 Prozent weniger sind als vor einem Jahr. Die Schwierigkeiten zur Rekrutierung von Fachpersonen habe sich zuletzt aber wenig verändert, schreibt das BFS.

Die kurzfristigen Beschäftigungsaussichten haben sich derweil laut BFS positiv entwickelt. Der Anteil der Firmen, die eine Aufstockung des Personals planen, stieg gegenüber dem Vorquartal leicht auf 10,1 Prozent, derjenige, die einen Abbau ins Auge fassen, sank leicht auf 5,2 Prozent. Damit stieg der Indikator für die Beschäftigungsaussichten leicht auf 1,03.

cf/uh

(AWP)