Die um Arbeitstagseffekte bereinigten Dienstleistungsumsätze stiegen im Mai zum Vorjahresmonat um 8,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag aufgrund provisorischer Ergebnisse mitteilte. Es ist damit nach April (revidiert +10,3 Prozent) und März (revidiert +3,6 Prozent) der dritte positive Monat im Jahr 2026. Im Februar und Januar hatte jeweils ein Minus von 2,7 respektive 0,6 Prozent resultiert.
Der starke Zuwachs im Mai ist insbesondere zurückzuführen auf gestiegene Umsätze in den Bereichen Rohstoffhandel (+36,8 Prozent), Lagerei sowie Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr; Post-, Kurier- und Expressdienste (+18,1 Prozent) sowie bei den Informationsdienstleistungen (+16,3 Prozent).
Deutlich tiefer waren die Umsätze dagegen nur im Bereich Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten (-11,9 Prozent). Ebenfalls rückläufig entwickelten sich das Geschäft im Grosshandel mit Nahrungsmitteln, Getränken, Tabakwaren (-7,4 Prozent), in der Public-Relations- und Unternehmensberatung (-7,1 Prozent) sowie in der Vermietung von beweglichen Sachen (-4,8 Prozent).
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(AWP)
