Die um Arbeitstagseffekte bereinigten Dienstleistungsumsätze sanken im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag aufgrund provisorischer Ergebnisse mitteilte.
Davor hatten die Dienstleistungsumsätze im März einen leichteren Rückgang um 0,4 Prozent verzeichnet, bevor sie im April mit 2,8 Prozent wieder deutlicher sanken. Im Januar und im Februar war noch eine Zunahme um 3,9 Prozent respektive 1,5 Prozent verbucht worden.
Vor allem im Bereich Grosshandel (-7,7 Prozent), worunter etwa der Rohstoffhandel fällt (-10,0 Prozent), sowie im Bereich Verkehr und Lagerei (-10 Prozent) oder in der Werbung und Marktforschung (-14,7 Prozent) gingen die Umsätze im Mai recht deutlich zurück. Zuwächse gab es unter anderem in den Bereichen Informationsdienstleistungen (+11,8 Prozent), bei der Public-Relations- und Unternehmensberatung (+14,6 Prozent) oder auch bei Reisebüros, Reiseveranstaltern und der Erbringung sonstiger Reservierungsdienstleistungen (+8,6 Prozent).
Die Dienstleistungsumsatzstatistik des BFS ist eine monatliche Wirtschaftsstatistik, welche die Umsatzentwicklung im Dienstleistungssektor beschreibt. Sie wird seit 2023 publiziert.
(AWP)