DocMorris-Chef Walter Hess verteidigt die angepasste EBITDA-Guidance und betont im Interview mit AWP nach der Publikation der Umsatzzahlen 2025 zum weiteren Kurs des Unternehmens. Im Zentrum stehen für ihn , dass sie den Markterwartungen entspreche. Gleichzeitig hält das Management an den Zielen fest, im Laufe des Jahres 2026 die Gewinnschwelle auf bereinigter EBITDA-Stufe zu erreichen und ab 2027 einen positiven Free Cashflow zu erzielen.

Zudem verweist er auf Fortschritte bei der Marketingeffizienz, insbesondere im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Zudem sieht er im Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Produkten und in den digitalen Dienstleistungen zusätzliche Hebel, um Skaleneffekte zu realisieren.

TeleClinic-Verkauf ausgeschlossen

Sorgen über die Finanzierung weist Hess zurück. Die vorhandenen finanziellen Mittel reichten aus, um die gesetzten Ziele zu erreichen, auch falls sich das Wachstum in einzelnen Bereichen abschwächen sollte. Zusätzliche Kapitalmassnahmen seien nicht erforderlich.

Einen Verkauf der Telemedizin-Tochter TeleClinic schliesst der CEO klar aus. Diese sei ein zentraler Bestandteil der Plattformstrategie und wichtig für die langfristige Wertschöpfung.

(AWP)